Keine Bilder!

Es heisst Abschied nehmen

 

Am Ende einer Saison geht auch immer ein gemeinsam zurückgelegter Weg zu Ende – Spieler und Staff-Mitglieder machen sich auf zu neuen Ufern.

Mit Louis Barth hängt ein Ur-Stäfner seine Handballschuhe an den Nagel. Der bald 31-jährige Kreisläufer war nicht nur ein unangenehmer Unruheherd für die gegnerischen Verteidiger, er wusste auch in der Deckung zuzupacken. Das Handball-Gen wurde ihm von seinem Vater René vererbt. 2005 tauchte Barth Junior erstmals in den Statistiken des SHV auf, als er im U15 des HC GS Stäfa erste Meisterschaftsspiele bestritt. In der Saison 2013/14 debütierte Louis Barth in der 1. Mannschaft, welche damals noch unter dem Namen Lakers Stäfa in der Nationalliga A spielte. Seine ganze Karriere absolvierte der Kreisläufer in gelb-schwarz. Nach elf Saisons im Fanionteam mit 443 Toren, 125 Zeitstrafen, keiner roten Karte, unzähligen Schweisstropfen, blauen Flecken und leider auch einer heftigen Hirnerschütterung ist nun Schluss. DANKE Louis!

Ebenfalls im Stäfner Ortsteil Ürikon aufgewachsen ist Gulliver Stocker. Der 28-jährige Allrounder wurde vom SHV erstmals in der Saison 2007/08 statistisch erfasst. Sieben Jahre später debütierte er mit Stäfa in der Nationalliga A. Nach einem Abstecher zu Erstligist Uster kehrte Stocker 2020 auf den Frohberg zurück, wo er im Rückraum, als Penaltyschütze oder notfalls auch am linken Flügel seinen Beitrag zu vielen Siegen leistete. DANKE Gulliver!

2019 wechselte Rico Gretler vom HC Horgen über den See. Am rechten Ufer startete der 29-Jährige am linken Flügel nochmals durch. In vier Saisons bestritt er 97 Partien für Handball Stäfa. Dabei erzielte Gretler mittels Drehball, Lob, Flieger oder auch «ganz normal» 188 Treffer. DANKE Rico!

Das Handball-ABC erlernte Marius Rohde in Uster. Als Junior kam er im U19-Elite-Team von Handball Stäfa zum Einsatz und wechselte 2021 fix auf den Frohberg. Als Defensivspezialist gewährte der 20-Jährige seinen Mitspielern immer wieder Verschnaufpausen. Nun konzentriert er sich auf seinen Beruf als Koch. DANKE Marius!

Nach nur einer Saison kehrte Sota Kotake wieder nach Japan zurück. Der 25-jährige Rückraumspieler wurde von seinem Arbeitgeber Wakunaga im Rahmen des Austauschprogramms in die Schweiz entsandt. Hier konnte er seine Stärken nicht wie gewünscht zur Geltung bringen. ARIGATO Sota!

Nach zwei Jahren als Torhüter-Trainer verlässt Ari Fueter Handball Stäfa und wechselt zu Pfadi Winterthur. In diesen beiden Saisons kümmerte sich Ari nicht nur um die NLB-Torhüter, sondern baute auch im Verein eine Torhüterschule auf, von welcher viele junge talentierte Torhüter profitieren konnten. DANKE Ari!

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